Bachelor – Abschlüsse und Titel

Bachelor – Abschlüsse und Titel

Wenn Sie heutzutage ein Studium aufnehmen wollen, ist die Überlegung, welcher Art Ihr Abschluss sein soll, wesentlich wichtiger als zu Zeiten, als man “nur” die Wahl zwischen Magister- und Diplom-Studiengängen hatte. Klar ist: Mit dem Bachelor-Studium erwerben Sie den ersten Grad der akademischen und berufsqualifizierenden Ausbildung, und zwar unabhängig vom Studienfach. Doch welcher Bachelor soll es denn werden?!

Verwirrende Möglichkeiten

Denn im Gegensatz zur Prä-Bologna-Zeit ist es heute möglich, z.B. auch in der Betriebswirtschaft einen sozialwissenschaftlichen Abschluss (B.A.) zu erwerben. Und je nachdem, ob Sie Ingenieurwissenschaften an einer Universität oder einer Fachhochschule studiert haben, legen Sie ein Examen als Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

Sie können Musik studieren, müssen aber als Bachelor of Music (B.Mus.) nicht zwangsläufig Musiker werden – Mit einem musikpädagogischen Schwerpunkt spezialisieren Sie sich z.B. mehr als ein Bachelor of Education (B.Ed.). auf den Musikunterricht usw.

Auf den Inhalt kommt es an

Dadurch wird klar: Nicht allein die Bezeichnung Ihres Fachs sagt etwas über das bevorstehende Studium aus. Mehr denn je zählen Inhalte. Und darüber entscheiden Sie. In der Regel unterscheiden Universitäten und Hochschulen zwischen folgenden Studiengängen bzw. Examen:

  • Bachelor of Arts (B.A.),
  • Bachelor of Science (B.Sc.),
  • Bachelor of Education (B.Ed.),
  • Bachelor of Engineering (B.Eng.)
  • Bachelor of Music (B.Mus.)
  • Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)

Weiterhin ist natürlich zu prüfen, ob es ein Ein-Fach- oder Zwei-Fach-Bachelor (entweder Hauptfach/Hauptfach oder Hauptfach/Nebenfach) werden soll. Denn mit der Zulassung erfolgt die Gewichtung der einzelnen Fächer und davon hängen wiederum die Modulwahl und die einzelnen Prüfungsrelevanten Leistungen zusammen.

Wichtig ist hier – wie so oft – die eingehende Information vorab. Mit den folgenden Seiten hoffen wir, ein wenig dazu beizutragen.

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