Bewerbung im Ausland – Initiativbewerbungen

Bewerbung im Ausland – Initiativbewerbungen

Wer bei einem bestimmten Unternehmen arbeiten möchte, braucht nicht unbedingt zu warten, bis es dort eine Stellenausschreibung gibt. Insbesondere in Berufsfeldern, in denen ein Fachkräftemangel herrscht, zum Beispiel in der IT-Branche oder in Ingenieurberufen, kann sich auch eine Initiativbewerbung lohnen. Dies bedeutet, der Bewerber bewirbt sich bei einem Unternehmen und bietet dort seine Dienste an, ohne dass das Unternehmen gezielt nach neuen Arbeitskräften sucht.

Initiativbewerbung – Was es zu beachten gilt

Eine Initiativbewerbung ist aufwendiger als eine Bewerbung auf eine offene Stelle, denn der Bewerber muss viel Vorarbeit leisten. So gilt es, den richtigen Ansprechpartner zu finden, damit man das Anschreiben an eine bestimmte Person richten kann und verhindert, dass die Bewerbung bei irgendeiner nicht zuständigen Person im Papierkorb landet. Den Ansprechpartner kann man über eine Internetrecherche oder Telefonate mit dem Unternehmen herausfinden. Im Zweifelsfall richtet man die Bewerbung an den Leiter oder die Leiterin der Personalabteilung.

Bei einer Bewerbung im Ausland ist eine Initiativbewerbung schwierig, da man die Landessprache des Ziellandes beherrschen sollte, um den richtigen Ansprechpartner zu finden. Darüber hinaus können sich die Unternehmensstrukturen von denen in Deutschland unterscheiden. Dies bedeutet, dass vielleicht eine andere Person zuständig ist, als man das in Deutschalnd erwarten würden. Von Vorteil ist es natürlich, wenn man bereits Kontakte zu dem Unternehmen hat, etwa aufgrund eines dort absolvierten Praktikums, oder weil man jemanden kennt, der dort arbeitet.

Bei einer Initiativbewerbung ist es darüber hinaus äußerst wichtig, gute Kenntnisse über das Unternehmen zu besitzen. Eine Initiativbewerbung sollte dem möglichen Arbeitgeber vermitteln, dass der Bewerber Kompetenzen besitzt, die in dem Unternehmen gebraucht werden. Am besten ist es, wenn man darauf verweisen kann, dass man auf Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens spezialisiert ist und dort bereits Arbeitserfahrungen gesammelt hat. Eine Initiativbewerbung sollte niemals den Anschein einer Massenbewerbung erwecken. Sie sollte dem möglichen Arbeitgeber den Eindruck vermitteln, dass der Bewerber nur dort und nirgendwo anders arbeiten möchte. Eine Alternative der Initativbewerbung sind nicht-zielgerichtete Bewerbungen.

Nicht-zielgerichtete Bewerbungen

bei Online-Jobbörsen, wie „monster“ oder „StepStone“, gibt es Möglichkeiten der nicht-zielgerichteten Bewerbung. Auf den Websites der jeweiligen Jobbörsen kann man seinen Lebenslauf und andere Informationen über die eigenen Qualifikationen, Kompetenzen und Arbeitserfahrungen einstellen. Mit etwas Glück werden mögliche Arbeitgeber auf einen aufmerksam und bieten direkt eine Stelle an. Soziale Netzwerke, wie „xing“ oder „LinkedIn“ funktionieren auf eine ähnliche Weise.

Fach- und Führungskräfte können zudem darauf hoffen, dass ein Headhunter auf sie aufmerksam wird und sie von einem Unternehmen für ein anderes Unternehmen abwirbt.

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