Fernunterricht – pro und contra

Fernunterricht – pro und contra

Egal, ob Sie berufstätig sind und Ihre Karrierechancen erhöhen wollen oder als Student ihr Wissen in Teilbereichen vertiefen möchten. Die wohl modernste Form zu lernen ist der Fernunterricht beziehungsweise das Fernstudium. Dazu sind folgende Arten von Studiengängen zu unterscheiden:

  • Vollfernstudium: es wird ausschließlich abseits einer Hochschule studiert. Lern- und Studienmaterial kommt per Post oder E-Mail zu Ihnen, der Austausch findet in speziellen Foren statt und zur Kontrolle der erbrachten Leistungen und Korrektur schicken Sie Aufgaben und Prüfungen ihrem Betreuer an der Fernlehrinstitut zu.
  • Teilzeitstudium: Sie lernen ebenfalls mithilfe des Ihnen zugesandten Materials zuhause, legen aber Prüfungen und Arbeiten an der Präsenzuniversität / -schule ab (häufig bei Schulabschlüssen).
  • Fernstudium mit Präsenzphasen: Sie lernen überwiegend daheim, nehmen aber regelmäßige Veranstaltungen (Blockseminare, Projektarbeiten) an dem jeweiligen Institut wahr.

Durch den Einsatz multimedialer Technik sind Sie beim Fernunterricht nicht nur unabhängig von Zeit und Ort, sie können auch Ihr jeweiliges Lernpensum frei bestimmen.

Darüber hinaus stellen Fernstudiengänge besonders hohe Anforderungen an Eigenmotivation und Zeitmanagement. Nicht zuletzt deshalb genießen Abschlüsse an Fernschulen in der Regel ein hohes Renommée bei Arbeitgebern.

Fernunterricht: Pro und Contra

Sie sind gerade dabei, Ihre Weiterbildung zu planen? Damit Sie Ihr Bildungsziel auch erreichen, lohnt es sich, vorab einige Faktoren zu berücksichtigen:

Pro Fernunterricht

Keine Frage – Fernunterricht ist die modernste Form zu lernen. Kaum ein Institut ist älter als 30 Jahre. Daher können Sie davon ausgehen, dass die deutschen Fernschulen technisch auf dem neuesten Stand sind, wenn es darum geht, Wissen zu vermitteln und das individuelle Lernen noch effektiver zu gestalten.

Das sichert Ihnen den wohl offensichtlichsten Vorteil des Fernunterrichts: die Flexibilität. Egal was, wo, wann, wieviel und wie oft Sie lernen wollen. Es liegt ganz bei Ihnen.

Da Online-Studiengänge prinzipiell auch Nicht-Akademikern zugänglich sind, können Sie hier zunächst einmal ohne Examensdruck nützliche Erkenntnisse für sich gewinnen und schließlich – wenn Sie alle Vorausetzungen erfüllen – einen staatlich anerkannten Abschluss erlangen, ebenso wie an einem Institut mit Präsenzunterricht.

Contra Fernunterricht

Auf der anderen Seite steht der Kostenfaktor. Da die meisten Fernschulen private Unternehmen sind und daher kommerziell ausgerichtet, fallen hier in der Regel höhere Kurs- und Studiengebühren an als beispielsweise an Präsenzuniversitäten. Hinzu kommen weitere Ausgaben für Büromaterial, gegebenenfalls Fahrtkosten zu den Seminaren sowie gesonderte Examensgebühren.

Darüber hinaus überschneiden sich durch eine Weiterbildung neben Beruf und Familie Arbeits- und Freizeiten stärker als in Zeiten ohne Fernunterricht. Das verlängert die durchschnittliche Studiendauer und führt insgesamt zu einer höheren Abbrecherquote als an Universitäten und Hochschulen, VHS und Abendschulen mit reinen Präsenzveranstaltungen.

Andererseits: Gerade, weil Fernstudiengänge besonders hohe Anforderungen an Eigenmotivation und Zeitmanagement stellen, sind Abschlüsse an Fernschulen in der Regel bei Arbeitgebern besonders hoch angesehen. Wie gesagt: Es liegt bei Ihnen…

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