Master-Thesis: Allgemeines

Master-Thesis: Allgemeines

Wie bereits beim Bachelor-Studium steht am Ende des Masterprogramms eine schriftliche Arbeit: Die Master-Thesis. Darin stellen Sie unter Beweis, dass Sie in der Lage sind, ein fachbezogenes Thema wissenschaftlich zu bearbeiten und alle notwendigen Informationen gewissenhaft zu recherchieren.

Inhalt und Umfang

Im Vergleich zur Bachelorarbeit liegt der Fokus der Master-Arbeit stärker als bisher auf Problemlösungen mit wissenschaftlichen Methoden. Dabei orientiert sich der Anspruch an Umfang und Arbeitsaufwand der Master-Thesis in etwa an Diplom- oder Magisterarbeit, sprich: zwischen 70 und 90 Seiten (entsprechend 15 bis 30 Leistungspunkten), teilweise sogar darüber. Damit soll sichergestellt werden, dass der Master mit den alten Abschlüssen gleichzusetzen ist.

Zeitpunkt und Dauer

Sie können sich zur Masterarbeit anmelden, sobald Sie alle Module erfolgreich abgeschlossen bzw. alle notwendigen Credit Points gesammelt haben. Nach der Anmeldung haben Sie in der in der Regel sechs Monate bis zum Abgabetermin der Arbeit.

Thema und Betreuer

Wenn Sie bereits eine Bachelor-Thesis verfasst haben, sollte Ihnen die Recherche nach einem neuen Thema nicht schwerfallen. Im Idealfall zielt das Projekt Master-Arbeit auf ein potenziell berufliches Ziel ab. Im Vergleich zur Bachelorarbeit gehen Sie die Bearbeitung der Fragestellung deutlich “breiter” an, d.h. sie wird intensiver diskutiert. Die Fragestellung sollte zudem wissenschaftlich relevant sein und eine klare Zielsetzung verfolgen.

Der Betreuer für ihre Master-Thesis sollte an Ihrer Hochschule beschäftigt und prüfungsberechtigt sein. Er wird Sie während der Arbeit unterstützen und die Thesis abschließend prüfen.

Tipp: Kontaktieren Sie regelmäßig Ihren Betreuer. Viele Fehler können so vermieden werden.

Abgabe und Benotung

Nachdem Sie Ihre Master-Thesis beim Prüfungsamt eingereicht haben, hat der betreuende Dozent in der Regel vier Wochen Zeit, die Arbeit zu prüfen und zu benoten. Parallel wird die Arbeit von einem unabhängigen Zweitkorrektor (notfalls auch einem Drittprüfer) gelesen, der auch einen Vorschlag für die Note einreichen darf. Die sich daraus entstehende Endnote können Sie wiederum beim Prüfungsamt erfahren.

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