Module

Module

Wenn Sie ein Bachelor-Studium aufnehmen, werden Sie auf viele neue Begriffe stoßen. So auch über die “inhaltlich und zeitlich abgeschlossenen Lehr- und Lerneinheiten”, kurz: Module

Neue Perspektiven

Galten zu Zeiten der Magister- und Diplom-Studiengänge alle Arten von Veranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, ggf. Praktika etc.) als die Einheiten, aus denen sich ein Studiengang zusammensetzte, bewirkt die neue Modularisierung einen grundlegenden Umbau des Studiums. Damit soll vor allem die Perspektive des Studiums von der Lehre (den Veranstaltungen) auf das Lernen (das Selbststudium) gelenkt werden.

  • “Learning Outcomes” ? “Workload”?

Zentral bei diesem Perspektivenwechsel ist der Fokus auf die Lernziele (“Learning Outcomes”). Dementsprechend wird nicht mehr die Wochenstundenzahl betrachtet, sondern der studentische Arbeitsaufwand (“Workload”) eines Moduls. Dieser wird in Leistungspunkten (“Credits”) ausgedrückt. Das führt dazu, dass die Studienprogramme neu zusammensetzt werden müssen.

Denn erst, wenn klar ist, wozu ein Studium befähigen soll, kann diese Maßgabe auf Modul-Ebene umgesetzt werden.

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