Weiterbildende Studiengänge

Weiterbildende Studiengänge

Neben konsekutiven und nicht-konsekutiven Master-Studiengängen wurde durch Bologna eine dritte Gruppe von Master-Examen geschaffen: Die sogenannten postgradualen oder weiterbildenden Master-Studiengänge.

Weiterbildung für Akademiker im Beruf

Damit sollen vor allem Akademiker gefördert werden, die sich für neue berufliche Ziele qualifizieren wollen. Damit erfährt die Prämisse aus dem Bologna-Prozess, mit der mehrstufigen Studiums-Struktur das Lebenslange Lernen zu unterstützen, ihre praktische Umsetzung. Erleichtert wird es den akademischen Berufspraktikern zudem dadurch, dass bei weiterbildenden Studiengängen kein direkter Zusammenhang zwischen Bachelor-Abschluss bestehen muss. Sie sind sozusagen “nicht-konsekutiv”. Im Gegensatz zum “normalen” Master liegt hier der Fokus stärker auf der Praxis denn auf der Wissenschaft.

Neue Studiengänge für den Arbeitsmarkt

Dabei arbeiten schon seit Längerem Fachhochschulen und Universitäten mit Unternehmen zusammen, vor allem bei wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Studiengängen. Diese erfreuen sich jedoch größter Beliebtheit bei Geistes- und Sozialwissenschaftlern ebenso wie bei Ingenieuren und Juristen, Naturwissenschaftlern und Ärzten. Daher ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren weitere Master-Programm folgen werden. Nicht zuletzt als Reaktion an die immer schneller werdenden Veränderungsprozesse auf dem Arbeitsmarkt.

Master – Auch berufsbegleitend und in Teilzeit

Als Masterprogramm dauert das weiterbildende Studium ein bis zwei Jahre, häufig auch berufsbegleitend und in Teilzeit: Der Unterricht findet abends oder als Blockveranstaltungen statt. Darüber hinaus bieten zahlreiche Institute (AKAD, Euro-FH, Wilhelm-Bücher-Institut etc.) anerkannte Master-Studiengänge an, die Sie als Fernstudium absolvieren können.

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