Bolivien als Zielland für Spanisch-Sprachkurse

Bolivien ist ein wunderschönes Land im Herzen Südamerikas. Die Klimazonen und Landschaften sind hier sehr unterschiedlich und bieten verschiedenste Ausflugsziele – von Bergen, Wüsten, Salztonebenen und Tälern bis hin zu Regenwäldern kann man hier die ganze Bandbreite an landschaftlicher Schönheit bewundern. Im Westen des Landes erheben sich die gigantischen und mysteriösen Anden, der zweitgrößte Gebirgszug der Welt. Bolivien gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern Südamerikas, was zur Folge hat, dass viel von der bolivianischen Kultur und Tradition bis heute erhalten geblieben ist. Spanisch ist Amtssprache in Bolivien – etwa 55 % der Bevölkerung sprechen nebenher jedoch auch noch die traditionellen Sprachen Quechua und Aymara.

Aymara war die offizielle Amtssprache Boliviens vor der Eroberung durch die Inkas, die widerum Quechua in diesem Land verbreiteten. Die Haupststadt Boliviens ist Sucre im Süden des Landes. Hier leben jedoch lediglich rund 195.000 der knapp 8,8 Millionen Einwohner Boliviens. Die größten und auch wichtigsten Städte sind Santa Cruz de la Sierra (1,1 Millionen Einwohner) und La Paz (800.000 Einwohner), das auch gleichzeitig als Regierungssitz dient.

Das Klima in Bolivien ist eher gemäßigt. Zwischen November und März fällt der meiste Niederschlag und im Nordosten des Landes herrschen teilweise subtropische Verhältnisse. Dennoch bestehen große Klimaunterschiede aufgrund der verschiedenen Höhenlagen. Im Gebirge ist es eher kühl und die Luft ist wesentlich dünner als in den Tälern, wo schon einmal sehr heiße Temperaturen erreicht werden können.

Die Sprachschulen des Landes konzentrieren sich auf die größten Städte. Trotzdem bleibt das Angebot doch eher überschaubar, denn wie bereits erwähnt ist Bolivien kein besonders hoch industrialisiertes Land. Dennoch ist Bolivien mit seiner kulturellen und landschaftlichen Vielfalt ein ideales Ziel für Sprachschüler, da hier das Spanisch lernen mit dem Erkunden von Land und Leuten einhergehen kann. Wo sonst auf der Welt ist es möglich, seine Spanischkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig die Anden zu erkunden, auf den Spuren der Inkas zu wandeln und die größten Salzseen der Welt zu besichtigen?

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