Bildungsinstitutionen & Beratung

Bildung ist in jeden Abschnitten unseres Lebens ein essentieller Bestandteil. Sei es die Betreuung im Kindergarten, die frühkindliche Bildung in Grundschulen, der Wechsel auf allgemeinbildende Schulen bis hin zum individuellen Orientierung innerhalb einer Ausbildung, eines Studiums oder einer Weiterbildung. Die Bildungslandschaft in Deutschland ist vielfältig und zeigt, dass die Förderung der eigenen Entwicklung eines jeden Menschen als wichtiges Gut und Grundrecht erachtet wird. So haben es sich verschiedene Institutionen zur Aufgabe gemacht, das Bildungssystem weiter zu erforschen, zu entwickeln und gleichzeitig auch die Einrichtungen zu unterstützen, die einen indirekten Bildungsauftrag aufweisen, wie beispielsweise Museen, Musikschulen, Bibliotheken oder Dokumentationszentren.

Die unterschiedlichen Bildungseinrichtungen oder Institutionen wie Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen, Hochschulen, oder Universitäten sind öffentliche Bildungseinrichtungen und verfolgen in erster Linie einen direkten Bildungsauftrag. Museen, Musikschulen, Bibliotheken, Dokumentationszentren oder andere Kulturinstitutionen sehen ihre Aufgabe darin, deren kulturellen Bildungsauftrag fest in der Gesellschaft zu verankern. 

Die nächsten Messen für Bildungsinstitutionen & Beratung

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Egal ob Erzieher, Lehrer, Dozent, Museumsdirektor, Bibliothekar oder Sprachdozent. Wer in einem Bereich des Bildungssystem arbeiten möchte, dem werden viele Türen zu spannenden und vielfältigen Tätigkeiten geöffnet, die sich gleichzeitig auch immer gesellschaftlich dynamisch entwickeln. Zudem trägst du die wichtige Aufgabe, einen individuellen Bildungsauftrag zu verfolgen und nach bestem Ermessen zu erfüllen.

Zahlen und Fakten zur Bildungsinstitutions- und Beratungsbranche

790.608 lehrerinnen und lehrer

an allgemeinbildenden schulen im schuljahr 2020/2021 (Quelle)

165,1 Mrd. € öffentliche bildungsausgaben

im jahr 2021 (Quelle)

8.900 öffentliche und wissenschaftliche bibliotheken

im jahr 2021 in deutschland (Quelle)

Typische Berufsfelder in der Bildungsinstitutions- und Beratungsbranche

Sei es in Kindertagesstätten, in der Ganztagsbetreuung an Schulen, in Familienberatungsstellen oder in Kinder- und Jugendwohnheimen. Als Erzieher:in stehen dir in Betreuungs-, Erziehungs- und auch in Bildungsaufgaben einige Türen offen. Die Arbeit und die Aufgaben eines Erziehers/einer Erzieherin besitzen einen sozialpädagogischen Schwerpunkt. Anzumerken ist, dass du als Erzieher:in zwangsläufig nicht nur mit Kindern zusammenarbeiten musst. Auch die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen nimmt ein großes Feld in diesem Berufszweig ein. So ist neben der Betreuung auch das Anwenden altersgerechter pädagogischer Methoden eines der wichtigsten Aufgaben eines Erziehers/einer Erzieherin.  Darüber hinaus solltest du auch Interesse für die kreative Arbeit haben, denn gerade für die Förderung der geistigen und körperlichen Entwicklung sind Spiele, Bewegung und kreative Aktivitäten essentiell. Du pflegst eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern aber durchaus auch mit Kolleg:innen aus psychologischen und therapeutischen Fachbereichen, je nachdem, in welcher Einrichtung du arbeitest. Die Ausbildung zum/r Erzieher:in beträgt 2 bis 6 Jahre und ist davon abhängig, ob du dich um Zuge der Ausbildung weiterbilden möchtest. 

Innerhalb der öffentlichen Bildungseinrichtungen ist das Berufsbild des Lehrers/der Lehrerin verankert. Über die Medien kriegen wir, gerade in den letzten zwei bis drei Jahren, vermehrt zu hören, dass Lehrer:innen dringend gesucht werden. Egal ob an Grundschulen oder weiterführenden Schulen; der Nachwuchs in Deutschland fehlt. Dabei schafft der Beruf enorm viel Perspektive und gehört zu einem der wichtigsten in unserem Bildungssystem. Mit dem Abschluss des Abiturs entscheidest du dich an einer Universität oder an einer gleichrangigen Hochschule für das Lehramtsstudium, innerhalb dessen du zwei Fächer fokussierst, die du zukünftig unterrichtest. Naturwissenschaftliche Fächer wie Biologie oder Physik, aber auch Mathematik und Informatik sind in der Fächerauswahl besonders beliebt. Bei der Entscheidung, auf Lehramt zu studieren, solltest du besonders darauf achten, in welchem Bundesland du das Studium absolvierst, denn die Studiengänge unterscheiden sich in den jeweiligen Bundesländern enorm. Solltest du den Wunsch hegen, an einem Gymnasium Lehrer:in zu werden, schließt du nach deinem fünfjährigen Studium noch ein zweijähriges Referendariat ab. Hegst du den Wunsch, beispielsweise an einer Sonderschule zu unterrichten, wird deine Ausbildung zusätzlich einen pädagogischen Schwerpunkt voraussetzen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, als Quereinsteiger:in den Beruf des Lehrers/der Lehrerin auszuüben. Dafür solltest du dich auf unterschiedlichen Plattform genauestens über die verschiedenen Möglichkeiten informieren.

Entscheidest du dich für den Beruf des denkmaltechnischen Assistenten/der denkmaltechnischen Assistentin, stehen Restaurierungsarbeiten im Fokus deiner täglichen Arbeit. Bestandteile eines spezifischen Gebäudes oder eines Gebäudekomplexes werden sowohl zeichnerisch als auch fotografisch dokumentiert. Zielgerichteter geht es in der Arbeit darum, eventuelle Schäden am Bauteil zu erkennen, zu analysieren und diese innerhalb verschiedener technischer Verfahren zu beheben, denn die Denkmalpflege steht ganz klar im Vordergrund. Mithilfe von Tabellen, Statistiken und Darstellungen kann so die Maßnahme stattfinden, Gebäude in ihrer Grundsubstanz langfristig zu pflegen und aufrechtzuerhalten. In enger Zusammenarbeit mit unter anderem Architekten überlegen denkmaltechnische Assistenten, ob Sanierungsmaßnahmen durchgeführt oder ob neue Baumaßnahmen bewilligt werden dürfen. Klassische Arbeitsfelder sind u.a. bei Bauämtern oder bei Denkmalschutzbehörden, in Museen oder in Architekturunternehmen. Um die Ausbildung zu einem denkmaltechnischen Assistenten/eine denkmaltechnischen Assistentin erfolgreich abzuschließen, benötigst du einen mittleren Bildungsabschluss. Sicherlich ist auch ein Studium innerhalb dieses Berufsfeld möglich, bspw. Denkmalpflege, Kulturgutsicherung oder Bau-und Kunstgeschichte. Beachte nur, dass du für den Abschluss eines dieser Studiengänge das Abitur bestanden haben musst.

Als technische/r Assistent/in für naturheilkundliche Museen und Forschungsinstitute arbeitest du hauptsächlich im wissenschaftlichen Bereich und setzt dich mit naturkundlichen Materialien auseinander, die vor allem für Ausstellungen in Museen restauriert und präpariert werden. Es handelt sich meistens um Objekte, die sehr alt, oft demoliert, aber für Forschungen und das kulturelle Gut sehr kostbar sind, sodass es sich Museen, Labors oder botanische und zoologische Gärten zur Aufgabe gemacht haben, diese besonderen Objekte zu erhalten und auszustellen. Die Aufgabe eines technischen Assistentin/einer technischen Assistentin liegt also zunächst darin, die Objekte zu filtern und zu kategorisieren, sodass diese im Nachgang archiviert werden können. In Museumsausstellungen oder Institutionen werden die Objekte dann zum einen für die Besucherinnen und Besucher sichtbar und gewähren somit einen Einblick in eine bestimmte Epoche. Zum anderen dienen sie dazu, Forschungsarbeiten in Laboren tätigen zu können. Die zweijährige Ausbildung wird an einer berufsbildenden Schule absolviert. Zu der Ausbildung reiht sich in den meisten Fällen noch ein Praktikum, welches innerhalb dieses Zeitraumes abgeschlossen werden muss. 

In Bibliotheken ist der Bildungsauftrag vor allem kulturell bedingt. Dass Bücher, Zeitschriften, CD’s, Spiele und andere Medien für jedermann zugänglich sind, dafür sorgen unter anderem Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Ihr Hauptarbeitsort sind Stadt- und Behördenbibliotheken, können aber auch an Hochschulen, in Verlagen oder in Museen tätig sein. Hauptaufgabe ist es, die Medienbestände zu katalogisieren, zu systematisieren und zu pflegen. Darüber hinaus müssen auch neue Medien, sprich neue Auflagen von Büchern, Zeitungen, Magazinen aber auch DVD’s, CD’s beschaffen werden. In vielen Bibliotheken liegt der Bildungsauftrag auch darin, verschiedene kulturelle Veranstaltungen zu organisieren. Darunter zählen hauptsächlich Veranstaltungen, die für Kinder geeignet sind, wie Puppentheater oder Lesungen von Bilderbüchern. Auch werden Ausstellungen in Museen kuratiert, sodass viele unterschiedliche Künste oft zusammenkommen. Die duale Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste findet meist im öffentlichen Dienst statt und dauert drei Jahre.

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